JUNGES WOHNEN MUSS LEISTBAR SEIN!
Mit der Forderung nach leistbaren Mieten für junge Menschen tourt die Sozialistische Jugend (SJ) durch Oberösterreich. Beim Aktionstag in Kirchdorf wurde dazu ein mobiles Wohnzimmer in der FUZO aufgebaut. Die SJ macht damit auf die prekäre Situation bei den enormen Kosten für das Wohnen, insbesondere für Jugendliche, aufmerksam.
„Die erste eigene Wohnung ist wohl einer der wichtigsten Schritte in die Unabhängigkeit von jungen Menschen. Daher muss Wohnen für Junge leistbar sein. Zwischen 2000 und 2011 erhöhten sich die Mieten um ca. 40 %, während die Löhne nur um knapp 25 % gestiegen sind.“, verdeutlicht SJ-Bezirksvorsitzender Manuel Stolz den Handlungsbedarf.
Der Forderungskatalog der SJ beinhaltet u.a.: die Modernisierung des Mietrechts, die Einführung von Mietobergrenzen, Startwohnungen für Jugendliche, die Senkung der Provisionen und Kautionen, die Bekämpfung der Spekulation mit Wohnbaugeldern sowie die Ankurbelung des öffentlichen und gemeinnützigen Wohnbaus.
Unterstützt wird die Kampagne auch von der SPÖ-OÖ. „Wir treten für die Zweckbindung der Wohnbaugelder ein, und zwar sofort und nicht wie von der ÖVP in Aussicht gestellt, erst nach einer Neuregelung des Finanzausgleichs.“, so SP-Landesgeschäftsführer Christian Horner. Und weiter „Die Finanzierung des sozialen Wohnbaus muss auf eine dauerhafte gesicherte Grundlage gestellt werden. Allerdings nicht um die Gewinne von Pensionskassen und Versicherungen zu maximieren. Zu hinterfragen sind auch die ständig anwachsenden Gebühren, die die Bausparkassen so in Rechnung stellen.“